Podologie-Software für DACH

Was ist Podologie-Software? Podologie-Software organisiert die medizinische Fußpflege mit ihren Besonderheiten — Rezept-basierte Abrechnung über Krankenkassen, dokumentationspflichtige Patienten-Akten und längere Erstaufnahmen. Sie bildet die duale Realität ab: einerseits medizinische Behandlung, andererseits Selbstzahler-Kosmetik wie Nagelkorrektur oder Hornhaut-Entfernung.

Warum Podologie-Praxen ein digitales Buchungssystem brauchen

Die Podologie hat eine besondere rechtliche und administrative Komplexität, die sie von klassischer Fußpflege deutlich unterscheidet. Erstens: Die Krankenkassen-Abrechnung. Diabetiker und Patienten mit Neuropathie haben Anspruch auf podologische Behandlung auf Rezept — die Abrechnung läuft über die GKV-Positionen nach dem Heilmittelkatalog. Das erfordert eine saubere Terminkette (mehrere Folgetermine innerhalb weniger Wochen), korrekte Dokumentation und Abrechnung nach den geltenden Sätzen. Zweitens: der Dualismus aus GKV und Selbstzahler. Eine moderne Praxis hat typischerweise 40 bis 60 Prozent Kassen-Patienten und 40 bis 60 Prozent Selbstzahler mit kosmetischen Behandlungen. Beide Kundengruppen haben unterschiedliche Terminlängen und Preise. Drittens: die Dokumentationspflicht. Jeder Behandlungstermin muss medizinisch sauber dokumentiert werden — mit Wundkarte bei diabetischen Patienten, Foto-Verlauf und Befundtext. Ohne integriertes Praxis-Management muss alles parallel auf Papier geführt werden, was gerade für kleinere Einzelpraxen ein enormer Zeitfresser ist.

Funktionen speziell für Podologie-Praxen

term-in bildet die Besonderheiten dieser Nische nativ ab — ohne Workarounds, ohne überflüssige Features aus fremden Branchen.

GKV-Rezeptverwaltung
Rezepte werden als Serie hinterlegt, das System plant die Folgetermine automatisch im rechtlich zulässigen Abstand und dokumentiert jede Behandlung.
Dual-Kalender für GKV und Selbstzahler
Termine lassen sich klar als Heilmittel oder als kosmetische Leistung markieren — mit unterschiedlichen Zeitrastern und Preisen.
Patienten-Akte mit Wunddokumentation
Fotos des Fußbefunds, Verlaufseinträge, Wundgrößen und Behandlungsnotizen werden im Patientenprofil geführt — DSGVO-konform nach Art. 9.
Rezept-Erinnerung
Das System erinnert automatisch an das Ende einer Rezept-Serie und schlägt die nächste Verordnung vor.
Hausbesuchs-Planung
Für immobilitätsbedingte Hausbesuche lassen sich Routen planen, Zeiten reservieren und Kilometergelder dokumentieren.
DSGVO-Strict für Gesundheitsdaten
Alle medizinischen Daten werden nach Art. 9 DSGVO behandelt — Verschlüsselung im Ruhezustand, Zwei-Faktor-Login, Audit-Log.
Abrechnungs-Export
Leistungen können als standardisierte Abrechnungsdatei exportiert und an Abrechnungsstellen wie noventi oder optica übergeben werden.

So läuft ein Arbeitstag mit digitalem System

Ein typischer Montagmorgen in der Podologie-Praxis: 8:00 Uhr beginnt der erste Termin — ein Diabetes-Patient mit Wundversorgung, das System zeigt die Wundkarte der letzten vier Termine und die aktuelle Rezept-Serie (Behandlung 3 von 6). Um 9:30 Uhr kommt eine Selbstzahlerin zur Nagelkorrektur mit Spange, 60 Minuten reserviert. Um 11:00 Uhr fährt die Podologin zu einem Hausbesuch bei einer bettlägerigen Patientin — die Route mit 23 Kilometern ist im System hinterlegt, das Kilometergeld wird automatisch erfasst. Am Nachmittag werden drei Hornhaut-Selbstzahler behandelt, parallel wird eine Rezept-Serie für einen neuen Patienten eingepflegt — sein erstes Rezept kam per Fax herein, das System erfasst Gültigkeit und plant automatisch 6 Termine über die kommenden 8 Wochen. Um 17:30 Uhr läuft der Tagesabschluss: die GKV-Leistungen werden als Abrechnungsdatei exportiert, die Selbstzahler-Einnahmen landen in der Tageskasse. Ein typischer Tag mit 11 Behandlungen — ohne digitales System wäre die halbe Zeit mit Karteikarten-Suche und Kassen-Abrechnung verloren gegangen.

Preise und Einstieg

term-in startet bei 29 Euro pro Monat für Einzelplätze und kleine Betriebe. Die Business-Stufe mit mehreren Mitarbeitern und erweiterten Marketing-Funktionen kostet 79 Euro monatlich. Die Enterprise-Option für Ketten liegt bei 499 Euro mit Multi-Standort-Verwaltung. Alle Pläne beinhalten Online-Buchung, SMS-Erinnerungen, Kasse und DSGVO-konforme Datenhaltung. Es gibt keine Setup-Gebühr, die Einrichtung dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Eine 14-tägige kostenlose Testphase läuft ohne Kreditkarte und ohne automatische Verlängerung. Alle Preise ansehen →

14 Tage gratis testen →

Podologie-Software in deiner Stadt

term-in ist in über 50 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Jede Stadt-Seite zeigt die lokalen Besonderheiten, typische Preispunkte und konkrete Podologie-Fallstudien aus der Region.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Podologie-Software?Speziell für Podologie ausgelegte Praxis-Software kostet typischerweise 59 bis 149 Euro pro Monat für Einzelpraxen. Komplexere Lösungen mit direkter Abrechnungsschnittstelle zu Noventi oder Optica liegen bei 129 bis 249 Euro. term-in deckt die administrativen Basics (Terminplanung, Rezeptverwaltung, Patienten-Akte) ab 29 Euro monatlich ab und ergänzt sich mit externen Abrechnungsdienstleistern.
Wie wird die Krankenkassen-Abrechnung abgebildet?Das System hinterlegt Rezepte als Terminserie mit definierten Positionen des Heilmittelkatalogs. Jede Einzelbehandlung wird bei Check-in automatisch der richtigen Position zugeordnet und mit der aktuellen Gebührensatzung bewertet. Am Ende des Abrechnungszeitraums exportieren Sie eine Datei im vom Abrechnungsdienstleister geforderten Format — üblicherweise .csv oder .xml — und senden diese zur Weiterverarbeitung.
Ist die Software DSGVO-konform für Gesundheitsdaten?Gesundheitsdaten unterliegen Art. 9 DSGVO und erfordern besondere Schutzmaßnahmen — verschlüsselte Speicherung im Ruhezustand, Zwei-Faktor-Authentifizierung für Mitarbeiter, auditierbare Zugriffsprotokolle und ein nachvollziehbarer Löschprozess. Eine professionelle Podologie-Software erfüllt alle diese Anforderungen und stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag zur Verfügung, den Sie als Praxisinhaber zeichnen müssen.
Wie dokumentiere ich Hausbesuche rechtssicher?Das System hinterlegt für jeden Hausbesuch den Termin, die Patientenadresse, die Entfernung, die Fahrzeit und die abgerechneten Positionen. Fotografische Wunddokumentation wird direkt vom Tablet aus in die Patientenakte hochgeladen. Das erfüllt die Dokumentationspflicht nach Berufsordnung und erleichtert spätere Abrechnungsprüfungen durch die Krankenkassen.
Können Patienten online buchen?Ja, allerdings oft mit Einschränkungen. Selbstzahler-Termine wie Hornhautbehandlung oder Nagelkorrektur sind meist frei online buchbar. Rezept-Termine für Diabetiker laufen oft über einen Rezept-Upload, der manuell geprüft werden muss, bevor die komplette Terminserie eingebucht wird. Das System kann beide Wege parallel anbieten.
Wie viele Folge-Termine kann ich pro Rezept anlegen?Das richtet sich nach dem aktuellen Heilmittelkatalog — typischerweise 6 Behandlungen pro Rezept, in Ausnahmefällen 10. Das System kennt diese Grenzen und warnt, wenn ein Rezept überreizt wird. Folgeverordnungen lassen sich direkt an die vorherige Serie anschließen, ohne dass Sie den Patienten komplett neu anlegen müssen.

Weitere Ressourcen

Neben dem Buchungssystem bieten wir ergänzende Werkzeuge an, die dir helfen, deinen Online-Auftritt systematisch zu verbessern: