Was ist Kosmetik-Software? Kosmetik-Software bündelt Terminverwaltung, Kundenprofile mit Hautanalyse-Notizen, Folgebuchungs-Erinnerungen und Gutscheinverkauf. Für ein Kosmetikstudio ist sie besonders wertvoll, weil viele Behandlungen als Serie gebucht werden und die Dauer stark variiert — von 30-minütigen Maniküren bis zu 120-minütigen HydraFacial-Sitzungen.
Warum Kosmetikstudios ein digitales Buchungssystem brauchen
Das Kosmetikstudio hat drei charakteristische Probleme, die Generalisten-Software schlecht löst. Erstens: stark variable Behandlungsdauern. Eine klassische Gesichtsbehandlung dauert 60 Minuten, ein HydraFacial 75 Minuten, Microneedling 90 Minuten und eine Apparative Kosmetik mit Kombinationsprogramm bis zu 120 Minuten. Ohne saubere Zeiterfassung entstehen Stress und Überlaufminuten. Zweitens: der Folgebuchungs-Rhythmus. Kosmetische Behandlungen wirken in Serie — typischerweise alle 4 bis 6 Wochen — und ein Großteil des Umsatzes entsteht durch konsequente Wiederbuchungen. Studios ohne automatisierte Erinnerung verlieren bis zu 40 Prozent dieser wiederkehrenden Kunden einfach, weil niemand proaktiv an den nächsten Termin erinnert. Drittens: das Einzel-Kundenprofil. Was wurde zuletzt gemacht, welche Produkte wurden verkauft, gibt es Kontraindikationen bei aktiver Rosazea oder empfindlicher Haut? Ohne strukturiertes Profil macht jeder neue Termin bei null weiter und wirkt unprofessionell. Gutscheine sind der vierte Punkt — Weihnachten und Muttertag sind die stärksten Umsatztage, aber nur Studios mit digitalem Gutscheinverkauf und Online-Einlösung kapitalisieren das vollständig.
Funktionen speziell für Kosmetikstudios
term-in bildet die Besonderheiten dieser Nische nativ ab — ohne Workarounds, ohne überflüssige Features aus fremden Branchen.
Behandlungs-Serien und Paket-Buchung Kunden buchen eine 6er-Serie HydraFacial oder einen Microneedling-Block zum Vorzugspreis. Das System plant die Termine automatisch im richtigen Abstand.
Folgebuchungs-Erinnerung nach 5 Wochen Ein automatisierter Workflow sendet nach der optimalen Einwirkpause eine Erinnerung mit einem direkten Buchungslink für den nächsten Termin.
Kundenprofil mit Hautanalyse-Feldern Hauttyp, Kontraindikationen, verwendete Produkte, Verträglichkeit. Jede Behandlung erweitert das Profil und sorgt für konsistente Beratung, auch wenn ein anderer Mitarbeiter den Folgetermin übernimmt.
Digitaler Gutscheinverkauf Online-Shop für Gutscheine, automatische PDF-Generierung mit QR-Code, Einlösung direkt beim Check-in. Besonders profitabel in der Weihnachts- und Muttertags-Saison.
SMS- und E-Mail-Erinnerungen Doppelte Erinnerung senkt die No-Show-Rate bei 90-Minuten-Slots um bis zu 65 Prozent — der finanzielle Effekt ist wegen der langen Behandlungsdauer besonders groß.
Produktverkauf mit Kasse Pflegeserien direkt nach der Behandlung abrechnen. Studios, die konsequent Produkte empfehlen, steigern ihren Umsatz pro Behandlung um 25 bis 40 Prozent.
DSGVO-konforme Haut- und Gesundheitsdaten Besonders empfindliche Kategorie — Allergien und Vorerkrankungen werden nach Art. 9 DSGVO separat geschützt, Löschfristen sind automatisiert.
So läuft ein Arbeitstag mit digitalem System
Ein Donnerstag im Kosmetikstudio: Um 9:30 Uhr beginnt die erste HydraFacial-Behandlung einer Stammkundin — das System zeigt, dass dies die dritte Sitzung einer 6er-Serie ist, die Kundin hat sensible Haut und Rosazea-Anamnese. Die Kosmetikerin kennt die Präferenzen direkt aus dem Profil. Um 11:00 Uhr bucht online eine Neukundin einen Gesichtsbehandlungs-Termin inklusive einer Hautberatung — 75 Minuten. Parallel geht ein Gutschein-Verkauf online ein, im Wert von 120 Euro, als Geburtstagsgeschenk. Um 13:30 Uhr erinnert das System automatisch eine Kundin, deren letzte Behandlung 5 Wochen zurückliegt — 20 Minuten später hat sie einen neuen Termin gebucht. Am Nachmittag läuft eine Microneedling-Behandlung, die Kasse summiert im Anschluss Behandlung, verkauftes Seren-Set und den Gutschein-Einlösungsbetrag in einem Vorgang. Um 19:00 Uhr schließt das Studio, der Tagesbericht zeigt 7 Behandlungen, 3 verkaufte Produkte und 2 neue Serien-Buchungen. Ohne digitales System wären zwei dieser Folge-Buchungen verloren gegangen.
Preise und Einstieg
term-in startet bei 29 Euro pro Monat für Einzelplätze und kleine Betriebe. Die Business-Stufe mit mehreren Mitarbeitern und erweiterten Marketing-Funktionen kostet 79 Euro monatlich. Die Enterprise-Option für Ketten liegt bei 499 Euro mit Multi-Standort-Verwaltung. Alle Pläne beinhalten Online-Buchung, SMS-Erinnerungen, Kasse und DSGVO-konforme Datenhaltung. Es gibt keine Setup-Gebühr, die Einrichtung dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Eine 14-tägige kostenlose Testphase läuft ohne Kreditkarte und ohne automatische Verlängerung. Alle Preise ansehen →
term-in ist in über 50 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Jede Stadt-Seite zeigt die lokalen Besonderheiten, typische Preispunkte und konkrete Kosmetik-Fallstudien aus der Region.
Wie teuer ist eine Kosmetik-Software?Der Markt liegt zwischen 29 und 89 Euro pro Monat für Einzelstudios. Kosmetikstudios mit 2 bis 4 Behandlungsräumen liegen typischerweise zwischen 59 und 129 Euro im Monat. Einmalige Einrichtungsgebühren sind selten. term-in startet bei 29 Euro monatlich und beinhaltet Online-Buchung, Serien-Buchungen, SMS-Erinnerungen und digitalen Gutscheinverkauf — also genau die Funktionen, die in dieser Nische den größten Umsatzhebel bieten.
Kann ich Paketbuchungen automatisieren?Ja, moderne Kosmetik-Software unterstützt Serienverkauf direkt aus dem Behandlungsangebot. Die Kundin bucht eine 6er-Serie, zahlt einmal online, und das System schlägt automatisch Folgetermine im optimalen Abstand vor. Jede Einzelbehandlung innerhalb der Serie wird beim Check-in automatisch abgezogen, sodass manuelle Listenführung entfällt.
Wie gehe ich mit sensiblen Gesundheitsdaten um?DSGVO-konforme Kosmetik-Software behandelt Gesundheits- und Hautdaten nach Art. 9 DSGVO — das bedeutet explizite Einwilligung, verschlüsselte Speicherung und ein nachvollziehbarer Löschprozess. Praktisch hinterlegen Sie im Kundenprofil Kontraindikationen, verwendete Produkte und Verträglichkeitsnotizen. Diese sind nur für authentifizierte Mitarbeiter sichtbar und werden nach einer definierten Frist oder auf Anfrage automatisch gelöscht.
Lohnt sich digitaler Gutscheinverkauf?Für Kosmetikstudios ist es einer der stärksten Einzel-Hebel. Studios mit Online-Gutschein-Shop berichten von 15 bis 30 Prozent Mehrumsatz im Dezember, weil Kunden spontan ohne Ladenbesuch kaufen können. Wichtig ist ein sauberes Design mit QR-Code und die direkte Einlösbarkeit beim Check-in. Muttertag und Weihnachten sind die stärksten Peaks, aber auch Valentinstag und Geburtstags-Gutscheine zahlen ganzjährig.
Wie verbessert die Software meine Auslastung?Über drei Mechanismen gleichzeitig: erstens durch Pufferzeiten zwischen Behandlungen, die Stressmomente eliminieren; zweitens durch automatisierte Folgebuchungs-Erinnerungen, die ohne Ihren manuellen Einsatz bis zu 40 Prozent der Serienkunden halten; drittens durch Warteliste-Benachrichtigung bei Absagen, wodurch 60 Prozent der freigewordenen 90-Minuten-Slots neu besetzt werden. In Summe steigt die Auslastung realistisch um 12 bis 18 Prozent.
Kann ich Online-Buchung mit Pflichtfeldern einschränken?Ja. Für neue Kundinnen lassen sich Pflichtfelder wie Allergien, Hautbild und Kontraindikationen definieren. Manche Studios nutzen einen obligatorischen Erstberatungstermin, der nur 20 Minuten dauert, bevor längere Behandlungen buchbar werden. Das System kann auch bestimmte Behandlungen nur nach einer erstmaligen Hautanalyse freischalten.
Weitere Ressourcen
Neben dem Buchungssystem bieten wir ergänzende Werkzeuge an, die dir helfen, deinen Online-Auftritt systematisch zu verbessern: